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Ihr Internetauftritt ist auch Ihre Visitenkarte, Ihr Aushängeschild, das von allen gesehen werden kann und einen guten Eindruck machen sollte. Eine Website sollte aber nicht nur gut aussehen, sondern auch funktionell sein und eine Reihe von Informationen und Diensten zur Verfügung stellen. Dies sollte eigentlich selbstverständlich sein, um so erstaunlicher ist es, dass man selbst bei namhaften, großen Firmen Internetseiten finden kann, die teilweise nachlässig gestaltete Bedienung, schlechte Darstellung ja sogar mitunter direkte Fehler enthalten. Besonders schlechte Exemplare von Internetauftritten findet man häufig bei kleineren Betrieben. Offenbar will man dort mit möglichst wenig Aufwand und Kosten einfach nur ins Netz und man hat ja einen Bekannten der jemanden kennt, der das so nebenbei macht. Das Resultat ist oft das Gegenteil von guter Werbung. Zu einer Website gehören neben entsprechenden Texten und Bildern evtl. auch Sound-Einblendungen und vielleicht sogar Videos. Downloads von gewissen Dokumenten oder anderen Dateien sollte vielleicht auch möglich sein. Gewisse Hinweise mit Links zu anderen Internetseiten sollten auch nicht fehlen. Vieles ist denkbar und fast alles möglich Um einen Internetauftritt richtig zu gestalten ist wohl mehr als ein kleiner „Baukasten“ notwendig. Nicht ohne Grund gibt es sehr viele, sehr dicke Bücher zu einschlägigen Themen wie HTML, Javascript, CSS, PHP etc. Ohne fundierte Kenntnisse kann eine wirklich gute Website nicht erstellt werden.
Aber auch eine gut gestaltete Internetseite muss als mangelhaft gelten, wenn sie für einen Teil der Besucher nicht richtig oder in Teilen fehlerhaft dargestellt wird, weil man nicht die Eigenarten der verschiedenen Browser (Internet-Explorer, Mozilla-Firefox, Netscape, Opera etc.) berücksichtigt hat. Sicher, die Meisten benutzen den Internet-Explorer, aber eben nicht alle. Hierzu eine kleine Geschichte: Die Firma boo.com wollte 1998 über eine internationale E-Commerce-Site im grossen Stil Mode verkaufen. Leider funktionierte das ausgeklügelte Shop-System nicht beim Mac-Rechner. Aber gerade in Werbe- und PR-Agenturen, wo ein Grossteil der Zielgruppe für Trendmode sass, wurde der Mac-Rechner besonders häufig eingesetzt. Die Pleite kam 13 Monate später.
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